zum inhalt
Links
  • Stadt Schleiden
  • gruene.de
  • gruene-jugend.de
  • Nationalpark Eifel
  • Nationalpark Förderverein
  • Oliver Krischer
  • Gudrun Zentis
  • Atomkraftwerk-Gegner Aachen
StartseiteKontaktSitemapSucheImpressumDatenschutz
Die Grünen in Schleiden
Menü
  • Aktuelles
  • Landtagswahl 2022
  • Ortsverband
    • Unser Vorstand
    • Unsere Anliegen
    • Satzung
  • Fraktion
    • Unsere Fraktionsmitglieder
  • Aktiv werden
Ortsverband SchleidenAktuelles

Mahnwache für Frieden und gegen den Krieg in der Ukraine - Mittwochs um 19 Uhr

Liebe Freund*innen,

Angesichts der schrecklichen Ereignisse in der Ukraine treffen wir uns von nun an immer Mittwochs um 19 Uhr am Platz des Nepomuk in Gemünd-Schleiden zu einer Mahnwache.

Jede und jeder ist herzlich eingeladen, dazu zu kommen, egal ob Parteimitglied oder nicht.

Wir möchten vor Ort ein Zeichen für Frieden setzen.

Die Regelungen und Vorgaben der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) werden eingehalten.

#StandWithUkraine

 

 

 

Am Mittwoch, am 09.03., fand die erste Mahnwache statt. Etwa 50 Menschen verfolgten dem Redebeitrag unseres Sprechers Karl-Heinz und legten gemeinsam eine Schweigeminute ein.

Hier der Artikel des Kölner Stadt Anzeigers!

 

Die nächste Mahnwache findet am 16.03. um 19 Uhr statt.

Statements zum Krieg in der Ukraine

 

Kreisverband Euskirchen

 

Wir, der Kreisverband Euskirchen, schließen uns dem Bundesverband in seiner Stellungnahme an:

Der 24. Februar 2022 ist ein dunkler Tag für die Friedensordnung in Europa. Die Eskalation in der Ukraine hat sich schon länger angedeutet, jetzt ist sie tatsächlich da: Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Militäreinsatz in der Ukraine genehmigt. Damit hat er den Krieg zurück nach Europa gebracht. Putin hat mit den elementarsten Regeln der internationalen Ordnung gebrochen.

„Die Weltgemeinschaft wird Russland diesen Tag der Schande nicht vergessen”, sagt die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. Deutschland und die EU “werden gemeinsam mit unseren internationalen Partner*innen reagieren.”

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kündigt weitere Sanktionen gegen Russland an.

Unsere Gedanken sind in diesen schweren Zeiten bei den Menschen in der Ukraine. Ihnen gilt unsere volle Solidarität.”

 

Zum Statement des Bundesverbandes: Volle Solidarität mit der Ukraine – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Putin greift nicht nur die Menschen in der Ukraine an, sondern er greift die Art und Weise an, wie wir denken und leben. Er greift unsere Grundwerte an und die Menschen in der Ukraine, die sich mit diesen Werten identifizieren

Die traurige Realität ist, dass Menschen aus ihrer Heimat, der Ukraine, fliehen müssen. Wir fordern die lokalen Verwaltungen auf, die Aufnahme von diesen Menschen vorzubereiten. Psychologische Betreuung muss sichergestellt werden.

Für uns Grüne ist es sehr schmerzhaft, keine andere Wahl zu haben, als sich auf eine zukünftige Verteidigung auf europäischen Boden auch mit Waffengewalt vorzubereiten. Wir sind nach wie vor eine pazifistische Partei aber erkennen, dass wir hier alles uns Mögliche tun müssen, um noch mehr Elend und Leid zu verhindern. Wir werden von einem brutalen und rücksichtslosen Aggressor gezwungen, unserer Werte auch mit Waffenlieferungen an die Ukraine zu verteidigen.

Es ist jetzt mehr denn je an der Zeit, sich von Gas und Öl unabhängig zu machen, sich von Putin wirtschaftlich unabhängig zu machen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss enorme Fahrt aufnehmen, wir als Grüne werden alles dafür tun, die Energiewende voranzutreiben.

Für alle, die sich jetzt solidarisch zeigen möchten und gemeinsam mit anderen Menschen für Frieden demonstrieren wollen, haben wir auf unser Website Informationen zu Aktionen, Mahnwachen und Demonstrationen zusammengetragen.

 

Kreistagsfraktion

Wir alle sind entsetzt über die Geschehnisse in der Ukraine. Ein ganzes Land wird bedroht, und viele Menschen sind schon gestorben. Während wir hoffen, dass dieser Irrsinn bald ein Ende hat und die Sanktionen tatsächlich ihre Wirkung zeigen, fühlen wir uns dennoch ohnmächtig.

Viele Menschen gehen in Deutschland auf die Straße, um gegen diesen Krieg zu protestieren und ihre Solidarität mit den Ukrainern zu zeigen. Um wenigstens ein Zeichen zu setzen und zu demonstrieren, dass auch der Kreis Euskirchen an der Seite der Ukrainer und der Freiheit steht, ist vor dem Kreishaus in Euskirchen die ukrainische Flagge, neben der Europäischen und Deutschen, gehisst. Im Vorfeld konnten wir GRÜNE ebenfalls erreichen, dass auch in Zülpich vor dem Rathaus die ukrainische Fahne weht.

In diesen schweren Tagen ist doch tröstlich zu sehen, wie Demokraten weltweit und auch in unserem Kreis über alle Landes- und Parteigrenzen hinweg in Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zusammenstehen!

Lasst uns dieses Signal mit hoher Strahlkraft auch in anderen Kommunen umsetzten!

Inspirierendes Treffen mit Ralf Holler, Mitglied des Bürgerrates Klima

Der Landtagskandidat Dr. Thomas Keßeler und unsere Sprecherin Mona Noé, trafen am 16.02.2022 Herrn Ralf Holler, der vergangenes Jahr Mitglied im Bürgerrat Klima war.  Der Bürgerrat Klima ist der dritte nationale, losbasierte Bürgerrat Deutschlands und fand im April bis Juni 2021 statt. 160 Menschen widmeten sich in 12 Sitzungen der Frage: Wie kann Deutschland die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen – unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte? Der 62-Jährige Ralf Holler aus Schleiden-Bronsfeld vertrat in diesem Bürgerrat Menschen aus NRW und der Eifel.

Sowohl Thomas Keßeler als auch Mona Noé waren beeindruckt von den Antworten, die der Bürgerrat in insgesamt mehr als 80 Stunden Sitzungszeit auf eine der drängendsten Fragen unserer Zeit gegeben hat: Wie kann Deutschland die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen? 

Thomas Keßeler nach dem Gespräch:

„Die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad beschäftigt uns als Grüne besonders und die Empfehlungen des Bürgerrates an die Politik nehmen wir sehr ernst. Den formulierten 10 Leitsätzen stimmen wir zu und versprechen unser Möglichstes zu tun, um sie in unserem politischen Handeln umzusetzen. Auch deshalb möchte ich in den Landtag einziehen. Das Format des Bürgerrates halte ich unabhängig von den Ergebnissen, für sehr sinnvoll und wichtig für unsere Demokratie. Die Empfehlungen müssen unbedingt beachtet und ernst genommen werden.“

Mona Noé ergänzt:

„Ein inspirierender Austausch, der uns zeigt, dass wir Grüne mit unseren Zielen auf dem richtigen Weg sind, aber sicher noch mehr umsetzen können. Sowohl auf Bundes-, Landes-, als auch auf kommunaler Ebene. Die Grünen in Schleiden werden sich nun damit befassen, auf welchen Wegen wir die Empfehlungen des Bürgerrates Klima noch stärker berücksichtigen können. Wir danken Herrn Holler für seine Zeit und das Gespräch und freuen uns auf weiteren Austausch in der Zukunft.“

Aktuelles

Neuer Vorstand gewählt!

 

Auf der digitalen Mitgliederversammlung am 21.01.2022 haben die Teilnehmenden zunächst digital und anonym abgestimmt. Das Ergebnis wurde nun durch eine geheime Briefwahl am 04.02.2022 bestätigt. Während bei der Online-Sitzung 50% der Mitglieder die Sprecher*innen einstimmig (mit jeweils einer Enthaltung ;) ) wählten, lag die Wahlbeteiligung bei der Briefwahl sogar bei 62%!

Andreas Glodowski ist nach Jahrzehnten nun nicht mehr Teil des Vorstands. Er bleibt den Grünen im Schleidener Tal aber in neuer Funktion treu. Näheres dazu in Kürze auf dieser Website.
Wir danken ihm von Herzen! Die Blumenübergabe muss leider Corona-bedingt verschoben werden, wird aber nachgeholt.

Petra Freche bleibt uns weiterhin als Sprecherin erhalten und wird als Fraktionsvorsitzende das Bindeglied zwischen Ortsverband und Fraktion im Schleidener Rat sein. 

Neu im Vorstand ist nun Mona Noé, sie wird sich um den digitalen Auftritt des Ortsverbandes und die Vernetzung mit der Grünen Jugend und dem Kreisverband kümmern.

Der dritte im Bunde ist Karl Heinz Lorbach, der die Finanzen des OV Schleiden betreut und zukünftig für die Organisation und Planung von Treffen (digital und analog) zuständig ist.

 

Wir gratulieren den dreien herzlich!

Demonstration für Solidarität - mit den Omas gegen Rechts - 14.02.22 - 17:30 - Mechernich Rathausplatz

 

 

Am Montag, 14.02.22 von 17:30 bis 19:00 demonstrieren wir in Mechernich. Treffpunkt ist der Rathausplatz.

 

Der Kreisverband der Grünen im Kreis Euskirchen positioniert sich zu den Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen, die zur Zeit immer Montags unter dem Deckmantel "Spaziergänge" stattfinden.

 

Hier das Statement:

 

Liebe Freund*innen, liebe Mitglieder der Grünen,

seit ein paar Wochen demonstrieren wöchentlich einige unserer Mitbürger*innen gegen die Coronamaßnahmen und eine zukünftige Impfpflicht. Einige aus unseren Reihen haben ebenso wöchentlich an Demonstrationen für gesellschaftliche Solidarität teilgenommen.

In der Öffentlichkeit gehen die Meinungen zu beiden Demonstrationen weit auseinander. Daher sehen wir es als Kreisverband an der Zeit, uns zu positionieren.

 

Unsere Sprecherin Myriam Kemp meint dazu:

„Kritik am Umgang mit der Pandemie und an Maßnahmen, die mit dieser im Zusammenhang stehen, sind mitunter berechtigt und müssen geäußert werden. Lügen als Wahrheiten zu deklarieren und Fakten zu verdrehen, trägt hingegen nicht zum Ende der Pandemie bei, sondern schürt Ängste. Was lange im Dunklen auf Telegram passierte, ist jetzt auf die Straße geschwappt. Die sogenannten Spaziergänge werden von Schwurblern, Querdenken und Rechtsextremen unterwandert und missbraucht. Mit Rechten macht man sich nicht gemein – und geht nicht mit ihnen spazieren! Auch nicht, um berechtigte Kritik zu äußern.“

Und weiter: „YouTube und Telegram-Gruppen sind keine Quellen, um eigene Aussagen zu belegen – dafür gibt es wissenschaftliche Publikationen. Es arbeiten seit Beginn der Pandemie sehr viele Menschen, zum Beispiel aus dem Bereich der öffentlich-rechtlichen Medien, daran, diese Publikationen verständlich und niedrigschwellig zugänglich zu machen, damit jede*r einen Zugang zu Informationen hat.“

 

Landtagskandidat Dr. Thomas Keßeler ergänzt:

„Die Pandemie hat uns allen sehr viel abverlangt und tut es immer noch. Ich selbst habe bei einem großen Pharmaunternehmen gearbeitet und war dort in der Vergangenheit für die weltweite Pandemieplanung verantwortlich. Ich kann daher in Teilen den Unmut und die Frustration über den Umgang mit der Pandemie durch die Politik verstehen. Nichtsdestotrotz können wir sehr stolz darauf sein, dass wir aufgrund unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehr schnell wirksame Impfstoffe und Medikamente entwickeln konnten. Auch unser Gesundheitssystem, unsere Krankenschwestern und -pfleger, sowie Ärztinnen, Ärzte, kurz das gesamte pflegerische Personal haben Enormes zur Bewältigung dieser Pandemie geleistet. In dieser Zeit ist es wichtig, mit allen Menschen im Kontakt und Austausch zu bleiben und die Ängste und Vorbehalte ernst zu nehmen. Wir brauchen einen respektvollen Umgang und eine Diskussion auf der Basis von wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen. Wir sollten uns solidarisch verhalten, mit all denen, die seit Beginn der Pandemie ihren Kopf für unser aller Wohlergehen hinhalten, vor allem in den Krankenhäusern. Davor habe ich höchsten Respekt und möchte mich dem Aufruf anschließen: Impfen statt Schimpfen und Solidarität statt Hetze.“

27.01.2022

Gegen das Vergessen

Im Kreis Euskirchen erinnern heute über 230 Stolpersteine an die Opfer des Nationalsozialismus und der Shoa. Ihr Künstler Gunter Demnig sagt „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ Mit den Steinen vor den Häusern sollen die Erinnerung an die Menschen lebendig gehalten werden, die einst in ihnen lebten.

Heute jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 77. Mal. Auschwitz – der Ort, der zu einem Sinnbild der massenhaften Vernichtung von Juden, von Sinti und Roma, von Menschen mit Behinderung, aber auch von Widerständler:innen und queeren Menschen wurde.

Die Jahre vergehen, der Schrecken bleibt unvergessen. 77 Jahre nach der Befreiung Auschwitz wollen wir daran erinnern, dass die industrielle Vernichtung von Menschen nicht abstrakt und namenlos war – auch wenn die Reduzierung von Menschen auf Nummern das suggerieren sollte –, sondern dass hinter jedem ihrer Opfer ein individuelles Schicksal steht. Über 6 Millionen Geschichten, von denen viele vergessen sind, da niemand mehr übrig blieb, die oder der sie hätte erzählen können. Über 6 Millionen Menschen, die Pläne, Träume und Hoffnungen hatten, die mit ihnen gemeinsam gestorben sind.

Stellvertretend für alle Opfer des Nationalsozialismus nennen wir heute den Etuimacher Karl Bonaszewski. Karl wurde am 31. Juli 1913 in Köln geboren und lebte später in Schleiden bei seiner Schwester und deren Mann in der Dorfstraße 17 in Wolfgarten bei Gemünd. Der politisch Oppositionelle wurde 1939 wegen eines Verstoßes gegen den sogenannten „Schwulen-Paragraf“ 175 verhaftet und verurteilt. Statt 1943 nach der Verbüßung seiner Strafe in die Freiheit entlassen zu werden, wurde er als Zwangsarbeiter ins KZ Natzweiler im Elsass deportiert. Hier angekommen wurde Karl auf eine Nummer reduziert –  er war ab jetzt Häftling 3981 und ein rosafarbener Winkel an seiner Häftlingskleidung kennzeichnete ihn als homosexuell.  Ein Jahr später, 1944, wurde Karl zunächst ins KZ Dachau überführt. Hier bekam er nicht etwa seinen Namen zurück, sondern eine neue Nummer: 112.475. Kurz darauf wurde Karl ins KZ Neuengamme bei Hamburg verlegt – und erhielt wieder eine neue Nummer. Diesmal die Nr. 61.723. Bis sich die Alliierten  im April1945 Norddeutschland näherten, musste Karl schwere Zwangsarbeit leisten. Zudem ist davon auszugehen, dass er als Homosexueller unter heftigen Repressalien der SS und der Capos zu leiden hatte. Welches Schicksal Karl im Folgenden erlitten hat, ist letztendlich ungeklärt. Höchstwahrscheinlich starb er auf einem der Schiffe, auf denen die Nationalsozialisten die KZ-Häftlinge „evakuierten“, um die Spuren ihrer Gräueltaten zu verwischen.

Heute gedenken wir GRÜNEN im Kreis Euskirchen Karl und all der ungenannten Opfer des Nationalsozialismus und der Shoa. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass #niewieder nicht bloß ein leeres Hashtag ist: Es ist eine Positionieren gegen die momentan scheinbar wiedererstarkende politisch Rechte.

 

#WeRemember #neverforget #YadVashem