Unsere Kandidatin für Schleiden: Isabel Elsner stellt sich vor

Liebe Freund*innen und Freunde, 

mit dem Blick auf das Kraftwerk Weisweiler bin ich aufgewachsen. Vereinzelt sieht man auch ein paar Windräder in der Region, die aber nicht weiter die Sicht stören und erst Recht nicht von der Tagebaulandschaft ablenken. 

Denn: Statt die Erneuerbaren Energien auszubauen, werden diese von der schwarz-gelben Landesregierung weiterhin blockiert. Damit befeuern CDU und FDP aktiv die Klimakrise! Machen wir es also ab Mai Zwanzig-Zweiundzwanzig (2022) besser, liebe Freund*innen und Freunde: Bringen wir NRW gemeinsam auf den 1,5-Grad-Pfad! 

Der Kohleausstieg 2030 ist für unsere Region eine Chance!  

Projekte wie der Nationalpark Eifel haben sich zu einem Vorzeigemodell für Nachhaltigen Tourismus entwickelt. Dies muss unbedingt finanziell weiter gestärkt werden, damit wir unsere Artenvielfalt erhalten können. 

Aber nachhaltiger Tourismus hat nur dann eine Chance, wenn die Orte in der Region auch gut angebunden sind: Auch hier hat die aktuelle Landesregierung nichts für den ländlichen Raum getan. Während ich mit dem Auto von Langerwehe bis Schmidt eine dreiviertel Stunde brauche, dauert es mit dem ÖPNV zwei Stunden.

Stellen wir die Dörfer, gerade die an den Tagebaukanten, nächstes Jahr  wieder in den Fokus

Denn es sind eben nicht nur die großen Städte wie Köln, Bonn oder Aachen die NRW ausmachen:  Sondern auch wir, die kleinen Gemeinden, wie Hellenthal und Nideggen, aber auch eine Stadt wie Düren, prägen NRW!

Das Land hat unter dem Sparkurs von schwarz-gelb sehr gelitten: Sechs Jahre lang saß ich im Haupt- und Finanzausschuss einer Gemeinde, die sich im Haushaltssicherungskonzept befindet. Freiwilligen Leistungen wie Bibliotheken drohen in solchen Kommunen die Schließung, wenn sie nicht durch Ehrenamtler*innen aufrecht erhalten werden. 

Projektmittel sind nicht die Lösung, sondern es braucht eine flächendeckende Finanzierung unserer kommunalen Strukturen ohne bürokratische Hürden. 

Wenn wir jetzt nicht in die Zukunft investieren, liebe Freund*innen, dann zahlen kommende Generationen noch mehr oben drauf

Meine Visionen sind Investitionen, die sich für die Zukunft lohnen – das Konzept der „Schwarzen Null“ hat ausgedient. 

Klimaschutz hat mich vor mehr als zehn Jahren zu den Grünen gebracht. Aber GRÜN bedeutet mehr als das: Als Grüne bin ich auch Feministin. Frauen und Queers haben ein Recht auf die volle Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft!  Wir als Grüne müssen uns solidarisch an ihre  Seite stellen, und uns für Beratungsangebote und Schutzräume einsetzen. 

Politik ist sicherlich eines nicht: Ein Schutzraum für Frauen. Entweder werde ich  sexualisiert oder nicht ernst genommen oder - beides zusammen. Und wenn ich von politischen Sitzungen nach Hause komme hört es nicht auf - im Gegenteil: Wenn ich auf Social Media aktiv bin, schlägt mir als Frau eine ganz besondere Art von Hass entgegen.  Und da wundern wir uns, dass der Frauenanteil im aktuellen Landtag gerade mal dreißig Prozent hat?

Mein Ziel für die nächste Legislaturperiode ist es, endlich ein Paritätsgesetz in NRW auf den Weg zu bringen - lasst uns gemeinsam für einen feministischen Wechsel in der Politik sorgen!

Mit dem zweiten Votum der Grünen Jugend NRW, meinem Votum des Bezirksverbands und meinem Direktwahlkreis möchte ich insbesondere den Menschen, die noch nicht alt genug sind um wählen zu gehen und dem  ländlichen Raum eine Stimme geben.

Mein Name ist Isabel Elsner, ich bin 25 Jahre alt, war zwei Jahre lang Schatzmeisterin der Grünen Jugend NRW und bin Direktkandidatin für den Wahlkreis Düren - Euskirchen. 

Man sagt jungen Menschen schon in der Schule: “Übernehmt Verantwortung”. Hier stehe ich also heute und will Verantwortung übernehmen: Für unsere Partei und für meine Generation, nächstes Jahr, im Landtag von NRW!

 

Eure Isa

isabel.elsner(at)gruene-dueren.de

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